Igel im Haus und Freien

Damit sich unsere stachligen Gäste auch rundum wohlfühlen, haben wir ihnen, ganz nach ihren Bedürfnissen, die unterschiedlichsten Behausungen geschaffen.

Im Haus

In dem wunderschönen Innengehege wohnen Igel, die einer besonderen Beobachtung bedürfen, Igelkinder, Igelomas und -opas und Rekonvaleszenten. Erstaunlicherweise vertragen sie sich untereinander prima. Jeder hat sein eigenes “Zimmerchen”, in das er sich zurückziehen kann, aber zum gemeinsamen Schmatzen trifft man sich gern auf dem Flur. Und nachts wird sich dann lautstark unterhalten…

Die Einstreu besteht aus Strohpellets und Dinkeleinstreu. Holzspäne sind nicht geeignet. Davon verbrauchen wir Unmengen, ebenso Zeitungen als saugfähige Unterlage und saubere Pappkartons – die Damen und Herren Bewohner neigen leider dazu, ihre Behausungen ungefragt umzugestalten. In den Kartons können es sich die Igel in Zellstoff oder Stroh gemütlich machen.

Im Freien

Wer kerngesund ist, zieht hinaus  ins Freie. Wir haben viel Platz rings ums Haus zu einem weitläufigen Freigehege gestaltet; im Frühjahr 2015 wurde der Bereich sogar noch um ein Gehege erweitert. Auch hier ist jede Menge Raum, um den lieben langen Tag ungestört verschlafen zu können und nächtens durch das Unterholz zu flitzen. Das Areal ist im übrigen Fuchs sicher eingezäunt und wird per Kamera überwacht. Auch hier können Igel überwintern, sofern sie gesund und kräftig genug dazu sind.

Die Igelhütten im Freigehege bestehen aus Holz. In ihnen darf kein Boden sein. Stattdessen haben sie einen Grund aus Kies oder Schotter, um Feuchtigkeit entweichen zu lassen und für eine gute Durchlüftung zu sorgen. In den Hütten sorgt trockenes Stroh für das Igelwohlbefinden. Heu würde zu schnell schimmeln und ist dafür ungeeignet.

Igel wenn es schneit

Wenn’s schneit, kehrt hier draußen Ruhe ein. Alles liegt friedlich und still unter einer dicken, weißen Decke. Nur wenn man näher kommt, hört man aus den Hütten bisweilen ein Schnarchen….

Selbstverständlich wird auch winters alles kameraüberwacht, und für die Bettflüchtigen steht immer etwas zu Futtern bereit.